Natürlich Beikost Simone Koerfer
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Beikost.

Der Beikost-Dschungel

Spätestens wenn Dein Baby 4 Monate alt ist, wird dir jemand sagen „Ihr könnt ja mal langsam mit Brei anfangen“.

Aber ist das nicht zu früh? MUSS ich oder DARF ich? Dein Baby ist doch noch so klein. Du fragst Dich vielleicht, ob Du jetzt abstillen musst, aber die WHO empfiehlt doch, 6 Monate zu stillen!? Und die Beikostreifezeichen! Dein Baby kann aber noch nicht sitzen.

Und was ist eigentlich Baby Led Weaning? Aber wenn sich das Baby verschluckt!? Und ist Brei gar nicht so gut? Selber kochen oder Gläschen kaufen? Mit oder ohne Öl? Und sind Quetschies erlaubt? Enthält Brot Salz? Darf es denn überhaupt schon Brot? Oder doch erst Pastinake? Ach, uns hat es ja auch nicht geschadet. Aber was ist denn nun wirklich das Beste für Dein Baby? Und vor allem WANN!? 

Ich nehme euch an die Hand und helfe euch dabei, euren Weg durch den dichten Beikost-Dschungel zu finden.

Ganz entspannt.

Image by Jess Bailey

Baby Led Weaning

Neben dem üblichen Beikostfahrplan, der Stillmahlzeiten nach und nach durch Brei ersetzt, gibt es auch noch das sogenannte

 

"Baby Led Weaning", also übersetzt: babygeleitetes Abstillen.

Dabei wird dem Baby vollkommen selbst überlassen, wieviel feste Nahrung es zu sich nimmt. Es isst am Familientisch mit, sobald es alle Beikostreifezeichen erfüllt. Meist ist dies mit 6 Monaten der Fall.  Die Speisen werden so für das Baby abgewandelt, dass es sie selbst mit den Händen oder später auch mit Besteck essen kann. Wenn es bei der Familie beispielsweise Gemüseeintopf gibt, nimmt man dem Baby vor dem Salzen etwas aus dem Topf, das es dann selbst essen kann. Gekochte Kartoffel oder Karotte eignen sich ganz hervorragend dazu, sie dem Baby in die Hand zu drücken und es daran rumlutschen zu lassen. Aber auch fast alle anderen Lebensmittel sind erlaubt wenn man einige Dinge beachtet. Kein Zucker, salzarm, nur Lebensmittel, die das Baby mit seiner Zunge am Gaumen oder zwischen seinen Kauleisten zerdrücken kann. Zähne sind dabei nicht notwendig. Ausserdem sollten runde Lebensmittel wie Blaubeeren oder Weintrauben halbiert werden. In der Regel bekommt das Baby vor der Mahlzeit die Brust oder die Flasche, damit es nicht so hungrig ist, dass es schlingt und sich womöglich verschluckt. Natürlich landen so nur kleinere Mengen im Babybauch, und das ist auch so gewollt. Das Baby bekommt weiterhin Milch. Die WHO (World Health Organisation) empfiehlt, bis zum zweiten Geburtstag nach Bedarf weiterzuspielen. Die Milchmahlzeiten werden so ganz selbstbestimmt nach und nach durch feste Nahrung ersetzt. 

 

Mit dem Essen spielt man.

 

Selbstbestimmt heißt auch, dass man dem Baby nichts in den Mund schiebt und es so nicht beeinflusst. Das Kind darf Lebensmittel mit allen Sinnen selbst erkunden, erfühlen, erschmecken und mit viel Spaß Interesse am Essen finden. Nicht selten fragt man sich nach einem Blick auf den Boden, ob überhaupt was im Baby angekommen ist. Einen (Staubsauger-)Hund zu haben ist definitiv von Vorteil.

 

Wenn man einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet, spricht nichts dagegen, das Baby von Anfang an am Familientisch mitessen zu lassen. Aber auch eine Kombination von Fingerfood mit Brei ist möglich. 

Wie es für euch am besten passt - natürlich.

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Beikostberatung

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